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hey. Welchen Lötkolben und dazugehörige Lötzange empfehlt ihr? Welches Multimeter benutz ihr um auf dem Logicboard zu messen? Welches Labor netzteil?
Gruß
Zuletzt geändert von gaertner5; 13.11.2017, 22:06.
Wenn du ganz genaue Infos willst, alles (auch die hier aufgeführten Geräte und noch viele weitere) näher kennenlernen willst, alle Geräte einmal testen willst, kann ich dir nur zum SMT-Rework Lötkurs raten.
Infos dazu findest du in meiner Signatur.
Danke für die Tipps.
Heißluft benötige ich noch.
Mikroskop habe ich ein Bresser mit x20 Vergrößerung, würde diese aber gegen eine Bessere verkaufen.
Der Link vom Mulitmeter und vom Netzteil führt mich zu Reichelt und dort erscheint ein Fehler. Könntest du einen neuen reinstellen?
Ja, ich denke ich werde mic anmelden.
Gruß
Hallo Geartner5
Ich bin auch noch Anfänger bin aber mit der Weidinger edition Lötstation von jbc sehr zufrieden. Die kostet nur 300€ dafür gibt es auch kleineres Handstück
Jbc wurde mir von Alex und Markku empfohlen ein wirklich wertvoller Tipp denn ich kannte ja nur elsa und Co.
Weitere Beschreibung mein Eintrag unter Microsoldering Erstausrüstung. Ansonsten mal Herr Fink von Firma Smarttec nach gebrauchten jbc Geräten fragen.
Hier die mail von Herrn Fink fink@smartTec.de vielleicht hat er was gebrauchtes für Dich da oder kann was günstig besorgen.
Sag auf jeden Fall das Du vom Forum kommst, der Mann ist sehr nett.
Meine Frage an Euch Experten #42 wäre eher, ob eine Lötprinzette zwingend notwendig ist, bisher habe ich auf meinen Übungsboards auch ohne dieses Spezialwerkzeug alle kleinen Bauteile aus und wieder einlöten können.
Dabei verzinne ich erstmal mit bleihaltigem lot das auszulötende Bauteil, dann benutze ich eine Laborstativklemme und justiere die Heisluftdüse genau über dass auszulötende Bauteile.
Habe an die Guseisenplatte von meinem Mikroskop ein m10 Gewinde geschnitte, darin eine M10 Schraube reingedreht und daran die Laborstativklemme befestigt.
Mit 2 Händen kann ich dann mit der blauen Prinzette sobald zinn geschmozen ist entlöten. vor dem Einlöten verzinne ich erstmal Bauteil und Lötstelle mit bleihaltigem Lot,.
Um das Bauteil zu verzinnen stelle ich Lötspitze auf etwa 220 grad ein benutze viel Flussmittel und als unterlage eine Rasierklinge. Vorher trage ich natürlich auf die Lötspitze das Bleihaltige Lot auf. Dann wird mit Heisluft eingelötet sobald das Zinn geschmolzen ist lege ich das Bauteil auf das geschmolzene Zinn. Durch die starke Oberflächenspannung des Lötzinns rutscht bauteil in die richtige Position. Wenn das Zinn noch nicht flüssig ist, dann passiert es mir leicht das Bauteil weggeweht wird. Paradoxerweise habe ich deshalb mit kleineren Bauteilen weniger Probleme.
Aber wahrscheinlich geht es mit der Lötprinzette viel leichter, hört die eigentlich auch auf zu heizen wenn man bauteil entfernt hat? Vermute mal das es da vielleicht taster gibt um Hitze ein oder aus zu schalten. Und natürlich hat meine Methode den Nachteil, dass man bauteile versehentlich mit ablötet, passiert aber nicht so leicht weil das bleihaltige zinn niedrigeren Schmezlpunkt hat. Außerdem kann man ja mit Silikonkleber umliegende Bauteile abdecken. Trotzdem besteht wohl große Gefahr z.b. Backlight ic zu beschädigen, da die underfillmaterial haben, das dehnt sich bei Hitze aus und führt dazu, dass sich die Lötzstellen unter dem chip lösen.
Das kleine Handstück für Deine Lötstation brauchst du auf jeden Fall ich empfehle auch diese gebogene Spitze, mit der gerundeten Seite kann man auch eine größere Fläche erhitzen.
Zur JBC Entlötpinzette: Diese heizt dauerhaft, wie ein Lötkolben. Hat keinen Taster oder ähnliches. Im Prinzip ein Lötkolben mit 2 Spitzen.
Empfehlen werde ich diese immer. Zwar kann man alles auch mit Heißluft aus und einlöten - doch hat man hier die ganzen Nachteile die du aufgezählt hast, mit denen man leben muss.
Mit der Entlötpinzette wird nur das jeweilige Bauteil erhitzt und entfernt. Alternativen zur JBC: Leider gibt es nicht viel. Metcal hat keine kleinen Spitzen, da hört es bei 0,4mm auf. Thermaltronics hat eine Entlötpinzette die bis 0,2mm zulässt. Diese Pinzette ist preislich interessant, wurde von uns aber noch nicht getestet.
Hallo Makku #42 Vielen Dank für Deine prazisen Antworten.
notfals kann man vielleicht auch 2 lötkolben nehmen. Oder eine passende lötspitze aus kupferdraht selber feilen. Mein Problem ist eher das ich microsoldering sehr faszinierend finde aber da kaum Aufräge habe. Meine Ausrüstung schon jetzt einiges gekostet hat und das vielleicht nur paar mal im Jahr brauche.
deshalb suche ich natülich nach alternativen.
bei teuren Geräten oder wichtigen Daten vermittle ich lieber an dich #42 Makku profi, was ich auch schon gemacht habe.
Lötspitze feilen geht gut nur beschichtung wird halt zerstört und du musst Kupferspitze ständig verzinnen.
das macht aber nur bei meiner weller sinn wo spitze nur paar eu kostet.
bei jbc wo spitze 40eur kostet geht das gar nicht auch kann man Kupferspitze nur nach paar benutzungen wegwerfen also nur notlösung.
Hast du dir schon mal Microsoldering Videos angesehen ?
Löten Simultan mit 2 Lötkolben ?
Mit welcher Hand möchtest du dann die Pinzette halten um dein Bauteil zu plazieren oder zu entnehmen ?
Lötspitzen sind Beschichtet und somit verbinden sie sich besser mit Zinn und Oxidieren nicht so Schnell .
Bearbeitest du deine Spitzen sind sie Schrottreif .
[align=center]Mit freundlichen Grüßen:
Marcus Jiranek
Phonefix Lebach
Kontakt : Phonefix2015@yahoo.de
www.facebook.com/phonefix2015[/align]
Ok danke für Antwort stimmt ist mir gar nicht richtig aufgefallen bei den videos dass man ja trotz lötprinzette immer noch die andere hand für prinzette braucht
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